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Ratgeber

Regeln für das Blutdruckmessen

Die meisten Patienten mit Bluthochdruck messen sich diesen regelmäßig selber. Eine Umfrage hat nun ergeben, dass die Messung vielfach fehlerhaft verläuft und deshalb auch die Ergebnisse nicht stimmen. Es gibt fünf Regeln, an die sich Patienten halten sollten.


Die meisten machen's richtig falsch


Die Selbstmessung des Blutdrucks ist noch immer so fehlerbehaftet, dass sie in vielen Fällen falsche Ergebnisse liefert. Inwieweit sind Patienten die Kriterien für einen korrekten Selbst-Check bekannt? Diese Frage stellten Ärzte von der Kurparkklinik in Bad Nauheim ihren Patienten.

Das erschreckende Ergebnis: Lediglich drei von insgesamt 500 Befragten (373 Männer, 127 Frauen; Alter 59,2 +/- 10,2 Jahre) wussten genau Bescheid, wie man sich richtig den Blutdruck misst. Weitgehend unbekannt sind den Patienten die fünf Regeln, die die Deutsche Hochdruckliga aufgestellt hat. 19 Prozent der befragten Patienten kannten keine der Regeln.


Regel 1


Erst nach einer Ruhephase von mindestens drei Minuten messen.
Immerhin jeder zweite Patient mit Bluthochdruck (Hypertonie) weiß, dass die Messung nach dreiminütiger Ruhe erfolgen soll, weil jede Anstrengung den Blutdruck kurzfristig steigert.


Regel 2


Die morgendliche Messung vor Einnahme blutdrucksenkender Medikamente vornehmen.
Nur ein Drittel der 500 Befragten kennt dem Bericht zufolge die Regel, dass die Messung vor der morgendlichen Einnahme der Medikamente erfolgen soll. Dies ist wichtig, da hohe Morgenwerte ein besonderes Risiko sind und eine Veränderung der Medikation erforderten.


Regel 3


Die Blutdruckmanschette sollte so positioniert sein, dass sich der Messpunkt in Herzhöhe befindet.
28 Prozent der Befragten war geläufig, dass der Messpunkt in Herzhöhe erfolgen muss.


Regel 4


Zum Check den Arm mit dem höheren Blutdruckwert benutzen.
Eine weitere Regel besagt, dass der Wert immer am Arm mit dem höheren Blutdruck gemessen werden sollte. Dies ist vor allem bei Handgelenkgeräten wichtig. Nur 30 Prozent wussten das.


Regel 5


Die Manschettenbreite entsprechend verändern, wenn Oberarm- bzw. Handgelenkumfang von der Norm abweichen (über 30 respektive über 19,5 Zentimeter).
Nahezu unbekannt war diese Regel, der zufolge die Manschettenbreite an den Umfang von Oberarm beziehungsweise Handgelenk anzupassen ist, da die Geräte sonst falsche Werte anzeigen.
Blutdruckmessen will gelernt sein
Fakt ist, die vom Patienten selbst kontrollierten Blutdruckwerte haben in der Regel eine höhere Aussagekraft als vom Arzt gemessene Werte. Vorrausetzung ist jedoch die richtige Messtechnik. Falsche Messtechniken liefern unbrauchbare Werte. Deshalb sollte jeder Hypertoniker, der selber seinen Blutdruck misst, in die Selbstmessung des Blutdrucks eingewiesen werden.


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