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Husten frühzeitig behandeln


Je eher man etwas gegen seinen Husten tut, desto besser. Denn er ist nicht nur laut, sondern schädigt auch die Lunge. Husten ist oft ein Begleitsymptom entzündlicher Erkrankungen der Atemwege. Die Erkältungsviren reizen die Nervenenden in der Bronchialschleimhaut. Über die Nervenfasern wird das Hustenzentrum im Gehirn aktiviert, das wie bei einem Fremdkörper in den Atemwegen den Hustenbefehl auslöst. Das Resultat ist ein trockener Reizhusten, der den Patienten nicht nur um den Schlaf bringt, sondern auch die Schleimhaut der Bronchien schädigt. Der trockene Reizhusten hat für den Körper keinen Sinn, da kein Sekret in der Lunge ist. Dauernder Hustenreiz nachts ist nicht nur quälend, sondern stört auch den für die Gesundung notwendigen Schlaf. Eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen sollte deshalb ein hustenstillendes Mittel eingenommen werden. Arzneistoffe wie Codein können den Reizhusten dämpfen, indem sie am Hustenzentrum im Gehirn angreifen oder in der Lunge krampflösend wirken. Bevor man zu einem Hustenstiller greift, sollte man sich in der Apotheke beraten lassen, denn bei schleimigem Husten sind Hustenstiller nicht sinnvoll.



Nach wenigen Tagen geht der trockene Husten in eine zweite Phase über. Die Schleimhaut bildet große Mengen an zähem Schleim, der die gereizte Schleimhaut schützt und die Viren einschließt. Der Husten wird schleimig und wird als "produktiver Husten" bezeichnet. Diese Art von Husten ist sinnvoll, weil er Schleim aus der Lunge heraus befördert. Geringe Mengen werden automatisch zum Rachen transportiert und verschluckt. Steigen die Schleimmengen oder ist der Schleim zähflüssig, verkleben die Flimmerhärchen. Die Selbstreinigungskräfte des Körpers sind überfordert, es kommt zur Bronchitis. Der Schleim soll die Lunge möglichst schnell verlassen, da er einen guten Nährboden für Bakterien bieten würde. Durch schleimlösende Medikamente kann man den Schleim verflüssigen und das Abhusten erleichtern. Gegen schleimigen Husten werden unter anderem die synthetischen Wirkstoffe Acetylcystein oder Ambroxol und verschiedene Heilpflanzen eingesetzt. Wichtig ist es auf jeden Fall, viel zu trinken, mindestens zwei Liter pro Tag.


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